Biografie
Johan Meeske (Groningen, 1950) malt große Aquarelle, direkt und vor Ort – ohne Vorstudien. Er ist Mitglied der Nördlichen Aquarellisten und der Niederländischen Gesellschaft der Marinemaler.
Johan Meeske wurde 1950 in Groningen geboren. Von 1971 bis 1976 studierte er an der Kunstakademie A.B.K. Minerva in Groningen, wo vor allem Jan van Loon und Evert Musch seine Vorliebe für das Aquarellieren weckten.
Neben Landschaften in Aquarell und Acryl malt er fantasievolle Aquarelle in kleinem Format, oft mit Pferden und Menschen als Motiv. Zu diesem Thema schafft er auch Bronzeskulpturen.
Die Kraft von Wasserfarben
Keine Zeit für Skizzen verwenden, dafür das Motiv sofort festhalten. Johan Meeske gehört zu denjenigen, die spontan malen.
Dafür hat er sein Leben entsprechend eingerichtet: Er hat einen großen Bus, um sich schnell von einem zum nächsten Ziel fortzubewegen und darin zu schlafen. Ebenso ist Platz darin für große Bretter, um sein spezielles Aquarellpapier aufzulegen, und einen Tisch für Pinsel und das was er braucht, um seine Farben zu erweitern.
Seine Aquarellbilder sind auffallend groß und haben die Intensität eines schnellen und von der unverfälschten Natur inspirierten Genießers.
Er ist der Übersetzer von Emotionen, die aufkommen beim Anblick strömenden Wassers oder der Endlosigkeit der Küstenlinie. Luft, Land und Wasser sind die Zutaten, mit denen Johan Meeske auf dem magischen Weiß des Papiers schon Jahre lang spielt.
Der erste Strich ist bestimmend, wo sich Farbe und Linie finden werden und was offen und licht bleibt.
In seiner rauen Art hat er einen eigenen Stil entwickelt, in dem die Kraft der Wasserfarben in seiner ganzen Schönheit deutlich wird.
“Der erste Strich ist bestimmend, wo sich Farbe und Linie finden werden und was offen und licht bleibt.”